Beiträge von ccdmas

    Nene. ;) Das kenne ich ja leidvoll aus dem Superb noch. Die Kartendaten des Elroq ware 25.1 ab Werk.

    Bei mir "um die Ecke" wurde vor 5 Jahren die Bundesstraße umgebaut, dabei anders geführt, so das das alte Teilstück eine Sackgasse wurde und eine kommunale Sackgasse "umgedreht" wurde. In den Navidaten von meinem Yeti (nach Aktualisierung vor 3 Jahren) korrekt vorhanden. Bei Google Maps erst nach meiner Aufforderung an Google wurden die Straßen letzten Monat korrigiert!

    Ganz ehrlich, was möchtest Du uns damit sagen? Dass es auch Fehler in Google Maps gibt?
    Bei mir um die Ecke ist die ehemalige B8. Die seit 01.01.2010 an der Stelle keine Bundesstraße mehr ist. Rate, wie die Straße im Elroq bezeichnet ist?

    Wenn wir uns jetzt hier sinnlos Anekdoten um die Ohren werfen wollen. Du wilst *wirklich* nicht diskutieren, ob die Kartendaten von Here oder von Google besser sind, oder? ODER?

    Es ging ganz explizit *nicht* um die Verkehrszeichenerkennung, sondern die hinterlegten Navidaten.
    Ich glaube außerdem, dass das Thema ein sehr subjektives ist, und was für dein einen voll in Ordnung ist, ist für den anderen eben nicht so.
    Was ich *nicht* glaube, ist dass die Probleme bei dem einen auftreten, und dem anderen nicht. Es ist einfach eine Frage der Wahrnehmung.

    Was ich halt wirklich seltsam finde, ist dass sich an diesen Mängeln, nicht nur quasi nichts seit 2020 geändert hat, sondern das es im Gegenteil mMn sogar eher schlimmer geworden ist. Ich habe die Funktion im Superb natürlich sehr selten genutzt, aber ich erinnere mich insbesondere nicht, dass der Superb dermaßen oft falsch nach oben abgewichen ist, wie jetzt der Elroq. Eher hat der Superb auf der italienischen Autobahn beim passieren jeder einzelnen Autobahnausfahrt auf 40 abbremsen wollen, weil in der Ausfahrt eben 40 gilt. Aber falsch zu schnell war eher selten.

    Auch das Wegfallen der ganzen Einstellungen der Karte, die es schon vor 5 Jharen gab, ist ja eigentlich ein Armutszeugnis. Damals hatte ich zu der Funktion ein Ticket offen, weil die Einstellungen verloren gegangen sind, wenn man das Navi ohne Mobilfunkempfang gestartet hat (das phänomenale Tiefgraragenproblem des MIBIII). Anscheinend hat Cariad die Funktion nicht repariert, sodnern stattdessen ersatzlos gestrichen. :/

    So. Nach 3 Wochen und etwas über 2000km, fange ich mal an über das Navi, und alles was daran hängt zu berichten.

    Vorweg, ich navigiere sonst überwiegend mit Waze, gelegentlich zusätzlich mit Google Maps, wenn es um Verkehrsdaten geht, weil Maps einfach genauer und aktueller ist was die Verkehrslage angeht, jedenfalls in Deutschland.

    Mein letztes Skoda Navi hatte ich von 2020 bis 2023 in meinem Superb IV, was in der Basis dem aktuellen des Elroq entspricht, nur eben auf viel älterer Hardware und mit haufenweise Kinderkrankheiten.

    Zuerst zum positiven: Die automatische Ladeplanung funktioniert ordentlich, und dürfte für die meisten Anwender völlig ausreichen.

    Und hier kommt gleich die erste Einschränkung: Das gilt nur, wenn einem weitgehend egal ist wo man lädt, und was man dafür bezahlt. Dem Navi fehlt leider jegliche Möglichkeit, bestimmte Anbieter zu bevorzugen oder gar andere auszuschließen. Man kann Ladepunkte lediglich nach Leistung filtern.

    Das betrifft interessanterweise auch andere Aspekte des Navi. So konnte man z.B. "damals" im Superb noch detailliert auswählen, welche Sonderziele man in der Karte sehen wollte, und welche nicht. Z.B. konnte man Autohändler/Werkstätten oder Tankstellen sogar individuell nach Marke filtern, aber eben auch auswählen, ob man Supermärkte, Geldautomaten usw in der Karte sehen wollte, oder nicht. Diese Funktion scheint in der aktuellen Generation komplett verschwunden zu sein. Oder ich finde sie nicht mehr wieder.

    Was sich hingegen seit 2020 nicht geändert hat, ist die teilweise abenteuerliche "nicht-aktualität" der Kartendaten, besonders eben was Sonderziele angeht. Restaurants die teils seit über 5 Jahren nicht mehr existieren halten sich weiter als Zombies in den Karten.

    Ein anderes, wirklich großes Problem, sind die Kartendaten im Zusammenspiel mit dem ACC/Travel Assist bzgl. der Geschwindigkeitsbeschränkungen. Die sind faktisch unbrauchbar, und man sollte sich *tunlichst* nicht darauf verlassen, wenn einem der eigene Führerschein lieb ist. Und nein, es liegt nicht an der Verkehrszeichenerkennung. Hier in meiner unmittelbaren Umgebung gibt es z.B. eine Tempo 30 Zone auf einer Landesstraße, die mein Elroq mehrere hundert Meter zu früh, ohne jeden Grund, und ohne das dort irgendein Verkehrszeichen stände, für beendet erklärt, und dann entsprechend beschleunigt. Solche Fehler gibt es einfach viel zu viele. Das die Verkehrszeichenerkennung immernoch Schilder die für Parallelspuren oder sogar andere Straßen gelten übernimmt ist vermutlich nahezu unvermeidlich, und zeigt nur die Einschränkungen der visuellen Erfassung auf.

    Ein ähnliches Problem tritt in einer Vielzahl aller Autobahnkreuze oder Autobahnauffahrten auf, wo das Navi oft fälschlich in der Auffahrt oder in einer Parallelspur, wieder ohne jeden Grund, jede Geschwindigkeitsbeschränkung ersteinmal aufhebt. Beispiel am AK Köln Nord, wenn man von der A57 auf die A1 wechselt. Beide AB sind permanent Geschwindigkeitsbeschränkt (also nicht per Signalrücke o.ä.), aber in der auffahrenden Parallelspur auf die A57 deklariert das Navi, von 80 kommend, unbeschränkte Geschwindigkeit, um dann sobald die Parallelspur auf er "richtigen" Autobahn endet, auf die korrekten 100 zurückzubremsen. Das passiert in unheimlich vielen ähnlichen Situationen, teilweise sogar auf Beschleunigungsspuren simpler Autobahnauffahrten.

    Das soll mal für den Anfang reichen, sonst wird das eine Wall of Text. Was denkt ihr?